„Wünschte, es gäbe mehr Vereine wie diesen“

von am 6. Februar 2020 in News - Lindenhof

„Wünschte, es gäbe mehr Vereine wie diesen“
Klaus Hartel lud zum letzten Mal in seiner Funktion als Vorsitzender zum Neujahrsempfang. Bild: Syri

Tradition ist etwas, so die Definition laut Lexikon, das über Generationen hinweg weiter gegeben wird. So gesehen ist die Verwendung dieses Begriffs eigentlich im Zusammenhang mit dem Neujahrsempfang beim MFC 08 Lindenhof falsch. Denn der Empfang beim größten Verein des Stadtteils war in diesem Jahr noch in der Hand der ersten Generation. Klaus Hartel rief ihn ins Leben, nach 18 Jahren (und vielen Empfängen) wird der Staffelstab weiter gegeben. Bei der nächsten Vorstandswahl tritt Hartel nicht mehr an und gibt sein Amt so an die nächste Generation weiter.

Wohl nicht nur aus diesem Grund war das Vereinsheim am Promenadenweg beim diesjährigen Neujahrsempfang wieder sehr gut besucht.
Klaus Hartel begrüßte wie gewohnt alle Anwesenden und gab – auch wie gewohnt – einen Rücklick. Diesmal aber nicht zum vergangenem Jahr, sondern über seine Amtszeit. In der „kurzen Zeitreise“ streifte er noch einmal alle Ereignisse, die in den vergangenen 18 Jahren zu seinen Highlights zählten. Dazu gehörte aber auch zu erwähnen, wie schwierig der Anfang war: „Die finanzielle Situation war dramatisch angespannt“, so Hartel, „wichtig war es damals, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit es weiter gehen kann“.
Und weiter ging es sehr gut für den Verein. Feste Termine, wie der Neujahrsempfang, der Jazz-Frühschoppen oder die Faschingsveranstaltungen – um nur einige zu nennen –, oder außergewöhnliche Highlights, wie der Jubiläumskalender vom Star-Fotografen Horst Hamann oder der einwöchige Besuch einer chinesischen Delegation, was eine ganz neue Erfahrung für die MFCler war. „Als wir in einem Gespräch über unsere Arbeit sprachen kam heraus, dass es im Chinesischen kein Wort für Ehrenamt gibt“, so Hartel.
Auch nach seinem Rücktritt soll Kontinuität das Motto des Vereins sein, „Wir sollten der Tradition verbunden bleiben, aber uns dem Fortschritt nicht verschließen“, erklärt Hartel.
Wolfgang Taubert war im Anschluss gleich in drei Funktionen an diesem Tag da: Zum einen überbrachte er als Stadtrat die Grüße des OBs, außerdem ist er Mitglied des Ältes
-tenrats und Vorsitzender des Fördervereins des MFC. Letzteres Amt wird er jedoch bei der nächsten Wahl abgeben und nicht mehr antreten. Auch hier gibt es also einen Führungswechsel. „Ich werde die Arbeit aber natürlich weiterhin unterstützen“, so Taubert.
Nachdem auch der Leiter der Abteilung Jugend Thomas Berger ein sehr positives Fazit unter die Arbeit des vergangenen Jahres zog (überragendes Jugendcamp mit über 80 Kindern), richtete schließlich noch der Kreisvorsitzende des Badischen Fußballverbandes abschließend sehr lobende Worte in Richtung der Verantwortlichen des MFC: „In einem immer schwieriger werdenden Umfeld ist die Arbeit des MFC ein sehr wichtiger Faktor – vorbildliche Arbeit für den Mädchenfußball und in der Jugend, Sie übernehmen dazu viel soziale Verantwortung. Ich wünschte, es gäbe mehr Vereine wie den MFC“. sabi

„Genieße erst mal den Vereinsruhestand“

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