Wilder Müll: Noch niemand geschnappt

von am 9. November 2017 in News - Friesenheim

Wilder Müll: Noch niemand geschnappt

Seit Beginn des Jahres hat sich kaum etwas geändert. Müll wird in der Teichgasse immer noch illegal entsorgt. Kein schöner Anblick. Friesenheim aktuell berichtete bereits darüber in seiner Februar Ausgabe. Verursacher sind aber sicher nicht die Jugendlichen, die dort vorbeilaufen. Falls dieser Eindruck entstand, bedauern wir dies. Beim genaueren Hinsehen stellt man fest, das hier gelbe Säcke, Teile eines Staubsaugers oder Säcke mit Grünschnitt abgestellt werden. Alles Abfall für die Wertstoffhöfe. Viele Friesenheimer fragen sich, wann dieser unschöne Umstand endlich ein Ende haben wird.
Deutliche Verbesserungen versprach sich  Ortsvorsteher Günter Henkel durch das neue Straßenreinigungskonzept der Stadt mit mehr Mitarbeitern. Dieses sollte ab April greifen. Der Zustand hat sich aber kaum verbessert, wie das Bild vom  vergangenen Samstag zeigt. „Ich bin zutiefst entsetzt und erbost, dass die dafür zuständige Behörde offenbar ihrer Pflicht nicht nachkommt“, meint Günther Henkel auf Anfrage von Friesenheim aktuell. „Würde einmal einer erwischt und bestraft werden, würde sich das herumsprechen und das Problem wäre schnell gelöst.“
Die Stadtverwaltung teilt dazu mit, dass regelmäßige Kontrollen im Bereich der Teichgasse von den Mitarbeitern des WBL und des Vollzugsdienstes des Bereichs Ordnung stattfinden. Etwaige Ablagerungen würden schnellstmöglich beseitigt, damit es zu keinen größeren Ansammlungen kommt. In den Fällen der illegalen Abfallentsorgung werde immer versucht einen Verursacher festzustellen. Weiter heißt es: „Sofern dies erfolgt ist, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren durchgeführt. Die Höhe der Geldbußen hängt immer von der Menge der nachgewiesenen Abfallablagerungen ab. Eine gerichtsfeste Ermittlung von Verursachern in dem Bereich der Teichgasse konnte in diesem Jahr bisher nicht erfolgen. Sofern zusätzlich Unratablagerungen festgestellt werden, kann man sich direkt an uns unter den Rufnummern 504-3335 (H. Baumann) oder 504-3470 (F. Knörr) wenden. In akuten Fällen kann man sich auch außerhalb der Dienstzeit an den Vollzugsdienst 504-3471 wenden.“                     gh/hbg/Bild: Hilbert

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