Verletzungspech bei den Eulen

von am 9. November 2018 in Artikel-Archiv

Bei den Heimspielen ist „der achte Mann“, die Fans, immer dabei und unterstützt die Eulen lautstark. Doch beim Ausfall von derzeit fünf Spielern hilft das wenig. Die sitzen hinter der Auswechselbank. Und sie sind es gerade, die die erste Reihe bilden – vier als Rückraumspieler, einer Rechtsaußen. Derzeit fehlen Stefan Salger, Alexander Feld, Jan Remmlinger, Azat Valiullin und neu nun auch Pascal Durak, der sich im Training eine Handverletzung zugezogen hat und mindestens für drei Wochen ausfällt. Keine guten Voraussetzungen für den weiteren Verlauf der Saison. Spielmacher Alexander Feld wird in dieser Saison nicht mehr zurück kommen. Und bei den anderen Rückraumspielern ist der Zeitpunkt ihres Einsatzes immer noch ungewiss. Beim Spiel gegen SG BBM Bietigheim hat sich das Manko in Rückraum deutlich gezeigt. Da saßen bei den Gästen deutlich mehr Spieler als bei den Eulen auf der Auswechselbank. Das bedeutet für Trainer Ben Matschke behutsam mit seinen Jungs umzugehen. Und zum Glück haben sich die Neuen schon gut und erfolgreich eingebracht. Jerome Müller war bei jedem der elf Spiele im Einsatz und hat 42 Tore erzielt. Auch der aus der dritten Liga kommende Daniel Hideg hat inzwischen sein drittes Tor eingenetzt. Stefan Salger, der verletzungsbedingt bisher sechs Spiele absolviert hat, liegt bei zwölf Toren. Und Janik Hofmann auf der Linksaußen-Position hat 18 Tore auf seinem Konto. Der Rückraum braucht Verstärkung. Das Eulen-Management bemüht sich intensiv, um für diesen Bereich einen adäquaten Spieler zu bekommen. Ein Sponsor hat die Finanzierung möglich gemacht, doch der Wunschskandidat hat abgesagt. Nun heißt es weiter suchen. In der Zwischenzeit setzt der Eulen-Coach vermehrt den Kreisläufer Kai Dippe auf der Rückraumposition ein. Und Pascal Bührer übernimmt die Spielmacherfunktion des verletzten Alexander Feld. Nicht zu vergessen ist Gunnar Dietrich, Kapitän und Abwehrchef, der bereits seinen Vertrag verlängert hat und alles geben wird, um den Klassenerhalt mit der Mannschaft zu erreichen. Der Kader der Eulen ist auf Kante genäht. Mehrfachbesetzung, soviel wie unbedingt nötigt, denn mehr lässt das Budget nicht zu. Das bedeutet, die Verletzungsgefahr im Spiel und vor allem im Training zu minimieren – eine nicht leichte Aufgabe für das Trainerteam. Die Eulen sind kampfstark und können einen Torrückstand aufholen, so wie im Kellerduell gegen Bietigheim am 1. November. Das Ziel der Eulen Ludwigshafen heißt, in der ersten Bundesliga bleiben und die Zahl der Gegentore pro Spiel möglichst unter 25 zu halten. Denn neben den Punkten zählt das Torverhältnis für den Tabellenplatz – und das kann am Ende der Saison ausschlaggebend für Verbleib oder Absteigen sein. Mit der Unterstützung der Fans bei den Heimspielen in der „Eberthölle“, einer fairen Schiedsrichterleistung und dem Kampfgeist der Mannschaft ist das Ziel erreichbar. Und das wäre gut für den Handballsport in Ludwigshafen. gh/Bild: Hilbert

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