Sinfoniekonzert in der Johanniskirche

von am 18. Januar 2018 in Artikel-Archiv

Sinfoniekonzert mit Musik aus der Ukraine, aus Böhmen und Mannheim am 4. Februar in der Johanniskirche

Das TonArt Orchester Heidelberg e.V. spielt Tschaikowskis zweite Sinfonie (genannt die Kleinrussische“), ein melodienreiches Werk, das in Kleinrussland – der heutigen Ukraine – entstand. Zahlreiche ukrainische Volksweisen finden sich darin wieder. Gleich zu Beginn erklingt als Hornsolo das Volkslied „Drunten bei der Mutter Wolga“. In den folgenden Sätzen finden sich neben dem „Hochzeitszug“ aus Tschaikowskis Oper „Undine“ (die der Komponist nach Kritikerverrissen vernichtet hatte); das Volkslied „Spinn, meine Spinnerin“ ein „ukrainisches Scherzlied“ und Variationen zum Volkslied „Der Kranich“.

Weitere Programmpunkte sind: Die Ouverture aus der Oper „Ein Leben für den Zar“ von Michail Iwanowitsch Glinka, „Aus Böhmens Hain und Flur (aus dem Zyklus: Mein Vaterland) von Bedrich Smetana und das Concerto for Violoncello and Orchestra von Alfredo de Vecchis

Glinka gilt als Vater der russischen Musik. Seine Oper „Ein Leben für den Zar“ war die erste auf russisch gesungene klassische Oper Russlands. Sie erzählt von den Heldentaten des Bauern Iwan Sussanin, der polnische Besatzer in unwegsame Wälder führt, aus denen sie nicht mehr zurückfinden. Ein Musikstück in Glinka’s ganz persönlicher, sehr russisch geprägter Musiksprache, in Russland verehrt und außerhalb wenig bekannt.

„Aus Böhmens Hain und Flur“ von Bedrich Smetana zeigt die böhmische Landschaft musikalisch. „Es erklingen von allen Seiten innig gesungene Lieder, sowohl lustige als auch melancholische, aus Hain und Flur. Die Wälder und die fröhliche, fruchtbare Gegend im Unterland der Elbe, wie auch anderer Gebiete, all das wird besungen“, schrieb Smetana an seinen Verleger

In diesem Programm eingebettet liegt die Uraufführung des „Concerto for Violoncello and Orchestra“ von Alfredo de Vecchis, Student in der Kompositionsklasse von Sidney Corbett an der Musikhochschule Mannheim.

Das Sinfonieorchester TonArt Heidelberg e.V. wünscht seinen Zuhörern einen spannenden musikalischen Abend.

Dirigent: Knud Jansen

=======================================================

Eintrittspreis 15 Euro (ermäßigt 10 Euro),

Karten im Ticketshop auf www.tonart-heidelberg.de, bei Schreibwaren Michalski und an der Abendkasse.

Print article

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen