Sicherheit und Ordnung gefährdet?

von am 21. September 2020 in News - Lindenhof

Ist der Lindenhof gefährlicher geworden? Eigentlich galt der Stadtteil im Süden Mannheims immer als eher beschaulich und sicher. Doch in den vergangenen Wochen und Monaten ist das nicht mehr so – so jedenfalls nach Meinung einiger BIG-Mitglieder, die in dem Verein für den Bereich „Sicherheit und Ordnung“ zuständig sind und sich an Lindenhof aktuell gewandt haben.
„In letzter Zeit häufen sich die Berichte über sexuelle Belästigungen beim Stefanienufer und der Rheinpromenade“, so die BIG in einer Mitteilung. „Insbesondere Joggerinnen, die oftmals allein und auch in den Morgenstunden unterwegs sind, geraten immer wieder in den Fokus der Täter“. Anmerkung: Auch Lindenhof aktuell hat in den letzten Wochen vermehrt Polizeiberichte aus dem Lindenhof erhalten – was in der vergangenen Zeit eher selten war.
„Nachdem der Corona-Lockdown nun mehrere Monate vorbei ist und sich das gesellschaftliche Leben weitestgehend normalisiert hat, herrscht auch am Rheinufer wieder geschäftiges Treiben der Dealerszene“, so in der BIG-Mitteilung weiter.. „Insbesondere das öffentliche Toilettenhäuschen und die angrenzenden Grün- und Sportanlagen werden hierbei gerne genutzt. Die regelmäßigen Polizeistreifen stören dabei nur unwesentlich. Personenkontrollen finden meist nur statt, wenn Anwohner die Szene beobachten und auch manchmal beim Spazieren angesprochen werden, die Polizei direkt informieren. Bis ein Streifenwagen vor Ort ist dauert es allerdings meist 30 Minuten oder länger. Die Dealer und die Kunden sind dann bereits nicht mehr vor Ort oder haben das Beweismaterial gut verschwinden lassen“.
Aber nicht nur die Sicherheit, sondern auch um die Ordnung und Sauberkeit ist es laut BIG schlecht bestellt. Immer wieder gebe es starke Müllablagerungen – sowohl bei den Parkplätzen, als auch den umliegenden Grünanlagen und Büschen. Grund genug für die Bürger-Interessen-Gemeinschaft Lindenhof e.V., das Thema Sicherheit und Ordnung für die nächste öffentliche Sitzung im Bezirksbeirat am 23. September zu platzieren. zg/sabi

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