Mit Herzblut gegen die Abholzung

von am 21. September 2022 in Titel-News

Mit Herzblut gegen die Abholzung
Christine Gerner (Mitte) und Sabine Jinschek (r.) sind die Lindenhöferinnen des Jahres 2022 – ausgezeichnet durch MdB Isabel Cademartori (2.v.l.) und den BIG-Vorständen Marc-Oliver Kuhse (l.) und Ulrich Holl (2.v.r.). Bild: Millenet

Das Lanz-Park-Fest bietet traditionell die perfekte Bühne für die Ehrung der „Lindenhöfer des Jahres“. So auch dieses Jahr, als die Bürger-Interessen-Gemeinschaft-Lindenhof (BIG) mit Christine Gerner und Sabine Jinschek die beiden Ehrenträgerinnen des Jahres 2022 vorstellte. Und mit ihnen zwei Frauen, die sich aktiv und unermüdlich für den Erhalt der Waldparkbäume am Rheindamm einsetzen.

Die Laudatio hielt der BIG-Vorsitzende Ulrich Holl, der Sabine Jinschek und Christine Gerner schon im Kampf gegen die Abholzung zur Rheindammsanierung gut kennengelernt hat. „Zwei Frauen, die beide wissen, was sie wollen. Zwei Frauen, die fast unterschiedlicher nicht sein können. Zwei Frauen, die im Endeffekt dasselbe wollen, die aber auf dem Weg dorthin unterschiedliche Richtungen einschlagen“, sagte Holl. „So eine Unterschiedlichkeit bedeutet natürlich auch Reibereien, aber es kann auch eine wunderbare Ergänzung sein“, fügte er hinzu und ergänzte: „Wir sind froh, beide an unserer Seite zu haben.“

Christine Gerner, ebenfalls BIG-Mitglied, ist in der Pfalz aufgewachsen und lebt seit 1997 im Lindenhof, wo sie seit 1998 als Rechtsanwältin tätig ist. Genauso wie Sabine Jinschek setzt sie sich tatkräftig und sozusagen an vorderster Front für den Erhalt der Bäume im Waldpark ein, diskutiert mit Entscheidungsträgern und informiert die Bevölkerung.

Sabine Jinschek ist die Vorstandsvorsitzende der Initiative Waldpark e.V. Mannheim und gebürtige Lindenhöferin. Sie fühle sich daher dem Waldpark besonders verbunden, sagte sie am Tag der Ehrung. „Unsere Stadt ist die heißeste Großstadt in ganz Deutschland, und es wird noch viel heißer werden durch den Klimawandel. Wir brauchen die Bäume. Und wir können es heutzutage einfach nicht mehr zulassen, dass großflächig Wälder vernichtet werden. Deshalb können wir auch nicht tatenlos zusehen, dass bei uns im Waldpark Tausende Bäume abgeholzt werden sollen. Was uns drohen könnte, wenn die Stadt Mannheim die Pläne aus Karlsruhe – aus welchen Gründen auch immer – nicht ablehnt“, so Jinschek. Während Ulrich Holl und sein Stellvertreter Marc-Oliver Kuhse den beiden Geehrten die entsprechenden Urkunden übergaben, überreichte ihnen die Mannheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori den Mannheimer Pfennig.      jm

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