Jetzt geht es in die Stichwahl

von am 6. Juni 2019 in Artikel-Archiv

Die SPD wird trotz starker Verluste stärkste Fraktion bei den Stadtratswahl in Ludwigshafen. Sie erzielt nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 26 Prozent der Stimmen und hat damit 16 Sitze (statt bisher 21). Die CDU kommt auf 24,3 Prozent und 15 Sitze (bislang 20). Damit verfügt die große Koalition entgegen des Trendergebnisses vom Wahlsonntag doch noch über eine hauchdünne Mehrheit von einem Sitz im 60-köpfigen Stadtrat. Die Grünen legen stark zu auf 16,6 Prozent und haben zehn Sitze. Die AfD kommt auf 13,5 Prozent und hat acht Mandate. Die Linken (4,5 Prozent) haben ebenso drei Sitze wie die FDP (5,7 Prozent) und die FWG (5,7 Prozent). Die LKR ist nicht mehr im Stadtrat vertreten, jeweils einen Sitz erhalten hingegen die Piratenpartei mit 1,5 Prozent und das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) mit 1,2 Prozent. Die Ergebnisse der Ortsbeiräte Im Ortsbeirat Friesenheim ist die SPD wieder stärkste Kraft mit 29,9 Prozent (2014: 35,7) vor der CDU mit 25,8 Prozent (2014: 37,8) der Stimmen. Die SPD konnte ihre fünf Mandate verteidigen, die CDU ist künftig nur noch mit vier Sitzen im Ortsbeirat vertreten (bisher sechs). Grüne und FWG kommen mit 16,5 beziehungsweise 15,7 Prozent jeweils zwei Mandate. FDP und Linke erhalten mit 6,2 und 5,9 Prozent je einen Sitz im Ortsbeirat Friesenheim. Im Ortsbeirat Nördliche Innenstadt kommt die SPD auf 31,8 Prozent (2014: 41,6) der Stimmen und fünf Sitze (bisher sechs), die CDU auf 18,6 Prozent (28,9) und drei Sitze (bisher fünf). Zweitstärkste Kraft sind die Grünen mit 22,1 Prozent (14,3) und drei Mandaten (bisher zwei). Die Linke kommt auf 10,9 Prozent und zwei Sitze, FWG und FDP erhalten mit 9,3 und 7,3 Prozent jeweils ein Mandat. Stichwahlen am 16. Juni Mit einem knappen 2:1-Vorsprung geht die CDU aus der ersten Wahlrunde um die zehn Ortsvorsteherposten gegen die SPD hervor. Ganze sieben Mal müssen die Kandidaten nach dem vorläufigen Ergebnis nun in die Verlängerung: Angesichts der zu erwartenden geringen Wahlbeteiligung ist hier alles möglich. In Friesenheim muss sich Günther Henkel (SPD) am 16. Juni einer Stichwahl gegen den CDU-Kontrahenten Thorsten Ralle stellen. Der Amtsinhaber erreichte 42,1 Prozent der Stimmen, Herausforderer Ralle kam auf 30,8 Prozent. Nicht mehr im Rennen sind Oliver Keck (FWG) mit immerhin 19,9 Prozent und Dieter Schneider (FDP) mit 7,2 Prozent der Stimmen. Das ist insofern beachtlich, da Kecks Kandidatur zwichenzeitlich fraglich war. Er hatte nach eigener Aussage aus privaten Gründen nicht mehr antreten wollen, tat dies dann aber doch noch. Auch in der Nördlichen Innenstadt fällt die Entscheidung in einer Stichwahl. In dieser treten der bisherige Ortsvorsteher Antonio Priolo (SPD) und Gisela Witt-Pieper (Grüne) gegeneinander an. Letztere ließ mit 20,8 Prozent Wolfgang Leibig (CDU/20,1 Prozent) hinter sich. Priolo bekam trotz krankheitsbedingter Abwesenheit die meisten Stimmen, verfehlte mit 33,8 Prozent aber eine absolute Mehrheit. Daneben holten Bernhard Wadle-Rohe (Linke) 10,1, Gabriele Altengarten (FWG) 8,4 und Jessica Bauer (FDP) 6,8 Prozent. red

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