Im Notfall: Wagner anrufen

von am 5. April 2019 in News - Friesenheim

Im Notfall: Wagner anrufen
Rund 200 Anwohner kamen zur zweiten Versammlung ins Gemeindehaus der Pauluskirche. Baudezernent Klaus Dillinger, Felix Dmochowski und Frank Dommarsch von der Rhein-Neckar-Verkehr-GmbH (rnv), Oliver Scharffenberger von den Technischen Werken (TWL) sowie Martin Kallweit vom Wirtschaftsbetrieb der Stadt Ludwigshafen (WBL), Bereich Stadtentwässerung, stellten die Baumaßnahmen und den Straßenbahnersatzverkehr vor. Bild: Hilbert

14 Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtrates beginnt
die Sanierung der Linie 10 in Friesenheim. Der Ausbau soll
bis Ende 2022 abgeschlossen sein – ein halbes Jahr früher als
ursprünglich geplant.

Noch ein paar Tage, dann geht es los: Am Montag, 8. April, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Linie 10 in Alt-Friesenheim. Zunächst werden die Oberleitungen entfernt, um Platz für die Baustelleneinrichtung zu machen. Ab dann kann dort keine Bahn mehr fahren. Dafür ist ein Ersatzverkehr mit Bussen ab den Haltestellen Friesenheim Mitte und Ebertpark eingerichtet. Details zum Baubeginn wurden in der zweiten Bürgerversammlung im Gemeindehaus der Pauluskirche vorgestellt. Ganz ohne „Unannehmlichkeiten“ wird es nicht gehen, betonte Baudezernent Klaus Dillinger (CDU). So wird gleich zu Beginn der Arbeiten die Carl-Bosch-Straße zwischen Sternstraße und Hagellochstraße für den Verkehr gesperrt, später jedoch in Teilbereichen für den Anwohnerverkehr zugänglich gemacht. „Wie komme ich in die Einfahrt?“ In den Abschnitten, in denen gebaut wird, entfallen die Parkplätze entlang der Straße. Dies ist aufgrund der geringen Straßenbreite nicht zu vermeiden. Genau dieses Problem beschäftigt die meisten Anwohner: „Ganz Friesenheim ist schon von den Sprintern der Firmen zugeparkt“, gab eine Anwohnerin aus der Hagellochstraße zu bedenken. „Wo sollen wir denn da noch hin, zumal die Busse ja auch noch um die Kurven müssen?“ Aus Sicht der Stadt ist das Problem erkannt: „Das ist eine Sache der Verkehrsüberwachung“, so Dillinger. Die Anregung nehme er mit; verstärkte Kontrollen seien unvermeidlich. Parkplätze zur Entlastung seien auf einem brachliegenden Grundstück in der Kreuzstraße vorgesehen. „Wie komme ich denn in meine Hofeinfahrt, wenn die Zufahrt gesperrt ist?“, wollte ein Hausbesitzer in der Carl-Bosch-Straße wissen. Soweit möglich, werden Stahlplatten eine Zufahrt ermöglichen, so RNV-Bauleiter Frank Dommasch. Das gelte auch und besonders für die Gewerbetreibenden. Zudem müssten Rettungswege frei sein. Gerhard Wagner wird für die Dauer der Baumaßnahme mobil unter Telefon 0160/99 47 32 51 sowie per Mail an Wagner.pro@web.de erreichbar sein – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Was er selbst nicht beantworten kann, werde er zeitnah abklären und weitergeben. Für die Müllabfuhr werde es bei Sperrungen Sammelstellen geben; wo genau, werde abschnittsweise noch festgelegt und dann öffentlich gemacht. Ob man auch mit dem Konkurs einer Baufirma fertig werde, fragte ein Anwohner mit Verweis auf entsprechende Erfahrungen beim Freibad am Willersinnweiher. Auch bei der Linie 10 müsse man sich an die rechtlichen Vorgaben halten und öffentlich europaweit ausschreiben. Man rechne damit, dass die üblichen Projektpartner Angebote einreichen werden, allesamt Fachfirmen von einer gewissen Größe und mit Erfahrung.

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