Heinrich Hagenbucher gestorben

von am 2. Februar 2017 in Artikel-Archiv

Der Ludwigshafener Ehrenringträger Heinrich Hagenbucher ist am 23. Januar im Alter von 68 Jahren verstorben. Hagenbucher gehörte von 1984 bis 2004 dem Stadtrat an und war von 1990 bis 2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. Er war Mitglied in zahlreichen Ausschüssen und Gremien, unter anderem im Hauptausschuss, im Bau- und Grundstücksausschuss sowie im Werksausschuss. Bis zuletzt hat er im Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz und im Aufsichtsrat der TWL AG mitgearbeitet.

Für seine Verdienste in der Kommunalpolitik erhielt Hagenbucher 2004 den Ehrenring der Stadt Ludwigshafen am Rhein und die Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes Rheinland-Pfalz. Für sein unternehmerisches Engagement und seine Mitwirkung in zahlreichen berufsständischen Organisationen wurde der langjährige Geschäftsführer der Franz Kehl Betriebs GmbH 2008 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Der Katholik Heinrich Hagenbucher war Mitglied in zahlreichen kirchlichen Gremien. Als Aufsichtsratsvorsitzender der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe GmbH hat er sich auch um die Ludwigshafener Einrichtungen der St. Dominikus-Stiftung (Marienkrankenhaus, Annastift und Hospiz Elias) verdient gemacht. Als Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem war ihm die Hilfe und Unterstützung für Kinder aller Konfessionen im Heiligen Land ein besonderes Anliegen.

Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse würdigte Hagenbucher als „zielstrebig und ergebnisorientiert in seiner Arbeit sowie freundlich und angenehm im persönlichen Umgang. Fundierter wirtschaftlicher Sachverstand, eine breite Lebenserfahrung und eine klare ethische Orientierung waren die Basis seines Wirkens in der Kommunalpolitik. Er war ein guter Zuhörer und ein geschätzter Ratgeber. Heinrich Hagenbucher wird allen, die ihn gekannt haben und mit denen er auf so vielfältige Weise zum Wohl der Menschen in unserer Stadt zusammengearbeitet hat, sehr fehlen. Ich bin mit meinen Gedanken bei seiner Familie.“      zg/Bild: zg

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