Familienheim zieht auf den Lindenhof

von am 6. Mai 2016 in Artikel-Archiv

Das Glückstein-Quartier – und hier vor allem der Bereich um den Viktoria-Turm und den geplanten neuen Bahnhofszugang – nimmt weiter Formen an. Nachdem vor kurzem erst der Spatenstich zum neuen Parkaus in diesem Bereich erfolgt war, konnte die Stadt eine weitere gute Nachricht verkünden: Die Familienheim Rhein-Neckar e.G. zieht ins Glückstein-Quartier.

Seit 1950 ist das Unternehmen in Mannheim ansässig, damals ließ man sich in den Quadraten in M 7 nieder. Heute agiert das Unternehmen Familienheim in einer Gruppe mit den vier Töchtern Treureal, Treubau, Treureal Gebäudeservice und der BFW-Bank, die mit etwa 1200 Mitarbeitern international tätig ist. Immobilien entwickeln, finanzieren und bewirtschaften – so kann man in etwa das Leistungsspektrum der Gruppe umschreiben.

Das Bauprojekt im Glückstein-Quartier soll nach dem Abriss der Feuerwache, also etwa Anfang 2018, gestartet werden. Nach Fertigstellung werden dann die Familienheim Rhein-Neckar und alle deren Töchter ihre Hauptsitze aus Mannheim und anderen Teilen Deutschlands in den Lindenhof verlegen.

„Für uns war Mannheim schon immer der Standort Nummer eins“, so der Vorstandsvorsitzende der Familienheim Rhein-Neckar Gerhard Burkhardt, „deshalb war das Bestreben groß, hier zu bleiben. Für uns sind hier die Voraussetzungen ideal, um uns weiter zu entwickeln“. Zudem sprach viel für den Standort Lindenhof: „Für uns ist dieser ideal, 60 bis 70 Prozent unseres Publikums reisen mit der Bahn an“, so Burkhardt. Die Bahnnähe sei ein wesentlicher  Punkt bei den Überlegungen gewesen. „Zudem wird hier ja in der Nähe bald das Technische Rathaus gebaut – da sind die Wege dann kürzer für Baugenehmigungen“, so Burkhardt augenzwinkernd.

Für Bürgermeister Lothar Quast ist die Standort-Entscheidung des Unternehmens ein wichtiger Impuls für das Glückstein-Quartier. „Damit wird auch der Weg frei für den Durchbruch der Glückstein-Allee in Richtung Viktoria-Turmund zur Anbindung an die Tunnelstraße“, so Quast. Vor dem Turm soll dann schließlich auch ein neuer Platz mit Eingang zum Bahnhof entstehen, „der Bahnhof wird dann zwei Haupteingänge haben“, erklärt der Bürgermeister.

Die Familienheim Rhein-Neckar e.G. sei für dieses Projekt zudem der ideale Partner, so Quast weiter, „in Zeiten, in denen Wohnungsbau immer mehr an Bedeutung gewinnt, kann man das gar nicht hoch genug einschätzen. Zu diesem Thema haben wir hier absolute Fachleute mit im Boot“.

Das 3200 Quadratmeter große Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zum Südausgang des Mannheimer Hauptbahnhofs zwischen der Meerfeldstraße, der Carl-Metz-Straße und der Glücksteinallee. Die Familienheim Rhein-Neckar e.G. wird dort den sechsgeschossigen Neubau errichten, in den zwischen 200 bis 300 Mitarbeiter einziehen werden. Der Bau wird laut Burkhardt „eine architektonische Herausforderung“, weil er als Dreieck geplant ist, „diese nehmen wir aber gerne an“. Schon vor dem Abriss der Feuerwache wird deshalb wieder ein Architektenwettbewerb stattfinden.

Neben dem Gewerbe soll in dem Gebäude aber auch Platz für Wohnraum entstehen, mindestens ein Drittel des Gebäudes ist hierfür eingeplant, eher mehr. „Diese Mischung aus Gewerbe und Wohnen gehört mittlerweile zum Bild einer modernen europäischen Großstadt“, so Quast, „deshalb erfüllt uns dieses Projekt mit viel Freude“.           sabi

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