Erfolgreiches Radsportjahr

von am 9. November 2018 in Artikel-Archiv

Der Radsport hat in Friesenheim Tradition. Eine Straßen-Junioren-Weltmeisterin hat der RSC Ludwigshafen (vormals RC Friesenheim) auch schon in seinen Reihen: Ute Enzenauer. Und nun im Jahr 2018 ist es die Bahn-Juniorenweltmeisterin AlessaCatriona Pröpster im Teamsprint. Neben Pröpster hat der Verein aber noch weitere erfolgreiche Sportler aufzuweisen. Ein Grund , diese beim Rückblick auf das Radsportjahr 2018 in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin und Sportdezernentin Jutta Steinruck und dem Vorsitzenden des Ludwigshafener Sportverbandes Winfried Ringwald vorzustellen. Alessa-Catriona Pröpster kam zu Beginn des Jahres zum RSC Ludwigshafen. In der Vergangenheit hat der Friesenheimer Radsportverein immer wieder junge Sportler in ihrem Werdegang zu Spitzensport unterstützt. Erinnert sei hier an Stefan Steinweg, den Olympiasieger (Mannschaftsverfolgung) und Weltmeister (Madison). Mit Frank Ziegler, Landesleistungszentrum Kaiserslautern Radsport, hat das Vorstandsmitglied Dieter Schneider die 17-jährige Bahnradsportlerin entdeckt. Sie lebt in Jungingen (Zollernalbkreis) bei ihren Eltern, die beide radsportbegeistert sind. Pröpster übersiedelte an das Elite- Sportgymnasium Heinrich Heine in Kaiserslautern und kam so durch die finanzielle Unterstützung von RSC-Mitglied Heiko Hanke, Inhaber der überregional tätigen Firma Handke Brunnenbau, zum RSC Ludwigshafen. Das Jahr 2018 ist für die junge Sportlerin sehr erfolgreich. Bei der Deutschen Bahnradmeisterschaft stand sie als zweite und dritte Siegerin auf dem Podest und im Vorjahr war sie fünffache Deutsche Meisterin (U 17). Im Bahn-Team Rheinland-Pfalz ist Pröpster auch Trainingspartnerin von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Miriam Welte. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der Schweiz wurde sie Weltmeisterin im Teamsprint. Beim Sprint kam sie auf den vierten Platz und beim Zeitfahren erreichte sie Platz 3. Eine tolle Leistung für die 17-Jährige. Und ihre Chancen im nächsten Jahr, weiter in die Weltelite vorzurücken, sind gut. Die anderen Sportlerinnen und Sportler zeichnen sich durch Besonderheiten in ihrem Sport aus: Petra Klünder startet in der Seniorenklasse der Frauen und hat im vergangen Jahr bei der Masters Weltmeisterschaft auf der Radrennbahn in Roubaix Gold, Silber und dreimal Bronze gewonnen. Der Triathlon ist das Metier von Marion Dang. Nach zwei Jahren Verletzungspause hat sie 2018 richtig angegriffen und nach hartem Training den Triple Ultra Triathlon im schleswigholsteinischen Lensahn erfolgreich beendet – 11,4 Kilometer Schwimmen, 540 km Radfahren und 126,585 km Laufen. Nach 57 Stunden und einigen Minuten erreichte sie das Ziel. Eine tolle Leistung für eine Frau. Markus Steckmeier ist Para-Triathlet. Durch einen Motorradunfall hat er den linken Unterschenkel verloren. Er wurde erneut Deutscher Meister im Para-Triathlon-Sprint. Und benötigte für die Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) 1:48,57 Stunden. Mit 80 Jahren ist Wilfried Senck immer noch auf seinen geliebten Querfeldeinstrecken unterwegs. In seiner Altersklasse sind meist Jüngere mit von der Partie. Er ist amtierender Europameister. Und seit seinem Sieg bei der Europameisterschaft 2014 in Lorch wurde die Klasse 75+ nicht mehr ausgeschrieben. OB Jutta Steinrück, die in ihrer Jugend Eisschnellläuferin gewesen ist, gratulierte den Sportlern für ihre Leistungen und dankte ihnen, dass sie bei ihren Wettkämpfen deutschlandweit und international den Namen der Stadt Ludwigshafen, die ja eine Stadt des Sports sei, bekannt machen. gh

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