Ehrung für Gabi Laubscher

von am 21. Juni 2016 in Artikel-Archiv

Besseres Wetter hätte sich die Arbeitsgemeinschaft (Arge) der Vereine für ihr Sternstraßenfest nicht wünschen können. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen säumten schon zur Eröffnung zahlreiche Besucher das Festgelände zwischen Hohenzollern-/Kreuzstraße und Friesenpark.

Der Termin war früher als sonst – und so mancher unkte schon, er sei bewusst auf dem Geburtstag von Ex-Ortsvorsteher Carlo Saxl gelegt worden. Das stimmt aber nicht, der Festkalender ist dieses Jahr nur proppenvoll, und Konkurrenz wollte man vermeiden. Für Saxl gab es zum 77. ein Ständchen vom Leierkastenmann. Eine weitere Überraschung gab es gleich zu Beginn: Gabi Laubscher (66, Bild) wurde für ihre unermüdliche Arbeit im Hintergrund mit dem „Silbernen Stern“ ausgezeichnet – „in der Hoffnung, dass sie uns noch lange erhalten bleibt“, so Arge-Vorsitzender Heinz Theo Adrian.

So recht war ihr das nicht, wie sie später im Gespräch mit dieser Zeitung betonte. Immerhin habe sie die Auszeichnung mit ins Leben gerufen. „Aber jetzt, wo ich sie habe, tut es doch ganz gut“, meinte sie schmunzelnd. In der Arge ist sie seit 37 Jahren mit dabei, als Kassiererin und „Mädchen für alles“. Beim Sternstraßenfest gehört sie von Beginn an – und das sind immerhin 26 Jahre – zum harten Kern, dem Orga-Team. „Viele wissen gar nicht, was da alles dran hängt – an Kosten, aber auch an Papierkram“, so Laubscher. „Und die Jungen wollen es gar nicht erst machen.“

Die Gäste begrüßt hat der stellvertretende Ortsvorsteher Christian Schreider (SPD). Beim Fassbieranstich wurde „Miss Lu“ Sandra Krobath vom Gewerbevereinsvorsitzenden Egbert Fecht unterstützt. Gefeiert wurde zwei Tage lang, unterstützt von der BASF Werksfeuerwehr und ihren bei Kindern so beliebten Wasserspielen. Auch das Spielmobil Rolli hatte sich angekündigt.

Gut besucht waren auch der Flohmarkt und die Autogrammstunde der ersten Mannschaft der TSG Friesenheim. Der Museumsverein präsentierte eine Ausstellung mit Hygieneartikeln, und der Förderkreis Ebertpark die schönsten Fotos von Brautpaaren, die sich rund um den Bogenschützen fotografieren ließen. Das älteste Bild stammte aus dem Jahr 1957 – und zeigte lediglich die Braut und die Brautjungfern, ohne den Bräutigam..                 hbg/Bild: hbg

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