Birgit Kusch ist „Lindenhöferin des Jahres“

von am 4. September 2019 in News - Lindenhof

Birgit Kusch ist „Lindenhöferin des Jahres“
„Eine Ehre, Sie zu ehren“: Ulrich Holl, Marc Kuhse und Helma Schäfer von der BIG (v.r.) zeichneten Anfang Juli zusammen mit Moderatorin Fariba Amin (l.) Birgit Kusch (2.v.l.) aus. Bild: zg

Wer hat es verdient, „Lindenhöfer des Jahres“ zu werden? Diese Frage muss sich die Bürger-Interessengemeinschaft Lindenhof (BIG) jedes Jahr stellen. Sonst würde auch einer der Höhepunkte des Lanz-Park-Festes wegfallen: die Verkündung, wer die Ehrung entgegennehmen darf. Und auch 2019 blieb dieser Programmpunkt nicht aus. „Lindenhöferin des Jahres“ ist die pharmazeutisch-technische Assistentin Birgit Kusch, die in der Christophorus-Apotheke arbeitet.
Sie setze sich nicht nur in der Apotheke für ihre Kunden ein, so der BIG-Vorsitzende Ulrich Holl am zweiten Tag des Lanz-Park-Festes, an dem die Ehrung traditionell über die Bühne geht. Sie setze sich auch für den Stadtteil ein. „Sie ist immer da, wenn man sie anruft. Es ist uns eine Ehre, sie zu ehren“, so Holl. Unter anderem hat Birgit Kusch die Pflege der Baumscheibe vor der Apotheke übernommen, die auf einer Initiative Bernhard Welkers basiert, der selbst schon „Lindenhöfer des Jahres“ war. Auch viele Kinder dürften Kusch indirekt kennen. Gemeinsam mit Beate Regelein hat sie den Sankt-Martins-Umzug im Lindenhof organisiert sowie den BIG-Neujahrsempfang in der Lanz-Kapelle.
Birgit Kusch arbeitet seit rund 40 Jahren in der Christophorus-Apotheke. Sie wurde 1962 in Mannheim geboren, ist verheiratet und hat einen Sohn. Zur Schule ging Birgit Kusch in Sandhofen. Es sei schon immer ihr Wunsch gewesen, einen Beruf zu ergreifen, in dem sie Menschen helfen könne, so die „Lindenhöferin des Jahres“. Die Wahl fiel auf den Beruf der Apothekerhelferin. Die Suche nach einem Ausbildungsberuf und die Liebe brachten sie 1989 in den Lindenhof, wo sie bis 2006 wohnte. Aufgrund familiärer Umstände zog sie zurück in ihr Geburtshaus. Dennoch ist sie Mitglied bei der BIG. „Damit versuche ich dem Lindenhof mit meinen Möglichkeiten zu helfen“, sagt Birgit Kusch. Etwas, das ihrer Meinung nach jeder für seinen Stadtteil tun sollte, selbst, wenn man auch nur ein kleines Rädchen in einem Uhrwerk sei. jm

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