Bahnhof-Zugang bekommt neues Gesicht

von am 15. Dezember 2014 in Artikel-Archiv

Es geht weiter voran in den Planungen für das Glückstein-Quartier: Die Preisträger für den Architekturwettbewerb des von Bilfinger erworbenen Grundstücks sind ausgewählt. Im Zusammenhang mit dem Wettbewerb „Bilfinger“ hat die Stadt von den beteiligten Architekturbüros auch Vorschläge für das künftige Zugangsgebäude zur Lindenhofunterführung und zum Hauptbahnhof erarbeiten lassen. Zudem ist ein Käufer für das Lokschuppen-Ensemble gefunden. 

 

„Der Bahnhofs-Zugang grenzt direkt an das Bilfinger-Gebäude an. Deshalb sollten die Wettbewerbsteilnehmer auch Konzept–ideen für das städtische Gebäude entwickeln und Vorschläge für eine harmonische Anbindung an den Bilfinger-Neubau machen“, erklärt Baubürgermeister Lothar Quast. „Wir wollen einen einladenden Bahnhofseingang mit Läden, Serviceeinrichtungen für Bahnreisende und Cafés mit Außensitzplätzen, die den Platz beleben und für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen.“ Das Bauwerk mit einer anschließenden Lärmschutzwand wird sich entlang der Südtangente zwischen dem Victoria-Turm und dem Bilfinger-Neubau erstrecken und die Kante des künftigen Lindenhofplatzes bilden.

Ottmar Schmitt, Leiter der Projektkoordination Glückstein-Quartier, erklärt: „Wir haben drei Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Im kommenden Jahr wird die Stadt einen Wettbewerb zur Gestaltung des Lindenhofplatzes ausloben, in dem diese Vorschläge konkretisiert werden.“

Den Lokschuppen und das Werkstattgebäude im Glückstein-Quartier wird die Stadt an eine Mannheimer Erwerbergemeinschaft verkaufen. „Wir freuen uns mit den Investoren Dirk Kuchenbuch, Martin Köster und dem Architekten Matthias Jarcke engagierte Partner an der Seite zu haben, die mit ihren Ideen den denkmalgeschützten ehemaligen Bahngebäuden neues Leben verleihen“, so Quast. Die Investoren und der Architekt haben für die beiden Gebäude aus dem Jahr 1872 ein Nutzungskonzept entwickelt. Es wurde dem Bezirksbeirat Lindenhof und interessierten Bürgern bereits vorgestellt. In dem Werkstattgebäude, das dem Lindenhof zugewandt ist, soll Gastronomie entstehen. Der Platz zwischen den Gebäuden soll für Außengastronomie genutzt werden. Die Erwerber führen bereits Gespräche mit möglichen Betreibern. Im Lokschuppengebäude planen die Investoren, die Büros für ihre beiden Firmen unterzubringen. Für die erforderlichen Parkplätze soll unter dem Platz eine Tiefgarage errichtet werden.

„Wir sind zudem sehr erfreut, dass die Investoren auf die Vorstellungen der Stadt eingehen und auch die ehemalige Schienenfahrzeughalle wieder aufbauen“, erklärt Schmitt. Diese stand früher vor dem Werkstattgebäude und musste der Fahrbahn für die neue Glücksteinallee weichen. Eine Bürgerinitiative aus dem Lindenhof hat das kleine Gebäude aus Ziegeln und Sandstein sorgfältig dokumentiert und abgebaut und die Steine in Containern eingelagert.              zg

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